mi t-1610

Waeber/Dickenmann, 2011

Keine Fuge, nichts lenkt bei diesem monolithischen Tisch von der Harmonie des Holzes ab. Ein eleganter Purismus, der eine sehr präzise Fertigung bedingt.

mi drängt sich nicht auf und hat doch eine grosse Wirkung. Sein Tischblatt ziert ein edles Furnier, das aus einem Stück vom Stamm geschält wird. Das Schälfurnier hat ein durchgehendes Holzbild; besonders bei dunklen Beizen sticht die Zeichnung hervor. Keine Fuge, nichts lenkt bei diesem monolithischen Tisch von der Harmonie des Holzes ab. Ein eleganter Purismus, der eine sehr präzise Fertigung bedingt. Das 25 mm starke Tischblatt wird speziell für mi aus Buchensperrholz produziert um die hohen Anforderungen an die Planheit der Platte auch ohne Einleger zu erfüllen. Sie wird mit Gewichten überspannt montiert und trägt wie ein Gewölbe. Um den architektonischen Ausdruck zu wahren, haben Beat Waeber und Daniel Dickenmann die Beine ganz leicht konisch zulaufend gezeichnet. So wirken sie gerade. Die Beine werden mit der Tischplatte sorgsam verzapft. Damit ist er nicht nur für den Wohn-, sondern auch für den Objekt- und Bürobereich geeignet.

4-Fusstisch, Tischblatt aus Sperrholz furniert (Buche in Schälfurnier), belegt mit Kunstharzplatten oder Linoleum. Tischuntergestell in Massivholz, Tischunterkante: 68cm
Tischhöhe: 74cm

Gestalter

beat waeber

1962
Architekt und Gestalter in Zürich. Atelierausbildung bei Ernst Gisel, Architekt Zürich. 1989 Studienaufenthalt in Japan. 1990 Gründung Architekturbüro Waeber/Dickenmann mit Daniel Dickenmann in Lachen SZ und Zürich. 1991-1998 Assistent an der ETH-Zürich und der EPF-Lausanne. Seit 2006 Dozent an der ZHAW Winterthur für Entwurf und Konstruktion im Master-Studio. Das Architekturbüro Waeber/Dickenmann pflegt neben den klassischen Fragestellungen der Architektur auch die Gestaltung von Objekten und Möbeln und führt eine Sammlung von Möbeln bekannter italienischer Gestalter Ende des 20. Jahrhunderts.